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Die Ursprünge des Haschischs: Marokko, Libanon, Nepal, Kaschmir

Hash ist keine neue Erfindung. Es gibt es schon seit Jahrhunderten, geprägt von den Traditionen jener Regionen der Welt, in denen Hanf wild wächst oder seit langem angebaut wird. Eine kleine Reise in die historischen Hochburgen der Haschischherstellung, verfasst von Don99 (Master Hashmaker, Hash Factory, St-Légier).

Kaschmir und Himachal Pradesh: Charas

Die HochtälerNordindiens sind wahrscheinlich die Wiege des Haschischs. Charas (“हशीश” auf Hindi) wird dort seit Jahrhunderten mit einer erstaunlich einfachen Technik hergestellt: Man reibt die lebenden Hanfblüten zwischen den Händen. Das Harz haftet an der Haut und bildet einen dunklen Belag, der dann abgeschabt wird.

Durch dieses Verfahren erhält das Charas seine so charakteristische Konsistenz – cremig, fettig, fast wie eine Salbe. Die Region Himachal Pradesh (insbesondere das Manali-Tal) ist berühmt für ihr „Manali Cream“, ein Charas, das für seine besonders cremige Konsistenz bekannt ist.

Charas ist wahrscheinlich die „lebendigste“ Form von Haschisch: Es ist dem ursprünglichen Pflanzenmaterial am nächsten und zeichnet sich durch ein erdiges, tiefes Aromaprofil aus. Um zu verstehen, wie sich diese Textur von Dry Sift oder gepresstem Hasch unterscheidet, lesen Sie unseren Leitfaden „Charas, Pollen, gepresstes Hasch: Die Texturen von CBD-Hasch entschlüsseln“.

Marokko: Die Eile im Rif-Gebirge

Das marokkanische Rif-Gebirge ist ein weiteres großes historisches Haschland. Seit Jahrhunderten produzieren Berberfamilien hier Haschisch mit einer kombinierten Methode: Trockensiebung und anschließende Pressung.

Das getrocknete Material wird über feine Siebe geschlagen, wodurch sich die Trichome lösen. Das geerntete Harz wird dann leicht erhitzt und zu Plättchen oder Blöcken gepresst, wodurch es stabilisiert und die Aromen konzentriert werden. Das Ergebnis ist ein weiches, braunes bis goldenes Hasch mit einem holzigen und würzigen Duft.

Je nach Feinheit des Siebvorgangs und Dauer des Pressvorgangs erhält man sehr unterschiedliche Qualitäten – vom „Ketama Standard“ (benannt nach der Region) bis hin zum ultrafeinen „Zero-Zero“.

Libanon: das rote Kleid von Bekaa

Das Bekaa-Tal im Osten des Libanon bringt seit Jahrzehnten ein Haschisch mit charakteristischer Farbe hervor: rotbraun, mit einer dichten Konsistenz und einem komplexen, holzigen Aromaprofil. Das „Red Lebanese“ ist an seiner warmen Färbung zu erkennen, die durch eine kontrollierte Fermentierung des Harzes nach der Ernte entsteht.

Um die vier wichtigsten modernen Extraktionsmethoden zu vergleichen und zu verstehen, wie sich diese Traditionen weiterentwickelt haben, lesen Sie unseren umfassenden Vergleich der CBD-Haschisch-Extrakte. Und wenn Sie auf der Suche nach den besten handwerklich hergestellten CBD-Harzen sind, die derzeit in der Schweiz erhältlich sind, finden Sie in unserem Leitfaden zu den besten Schweizer CBD-Haschisch-Produkten eine Auswahl.

DON
Article par

Dante Kane (Don99)

Master Hashmaker & Head of Product Development

Don99, aka Dante Kane, est le Master Hashmaker de Hash Gang. 30 ans d'immersion dans la culture du hash : il découvre la résine en 1995, puis part étudier les techniques traditionnelles au Maroc, en Inde (Manali, vallée Parvati), au Népal et en Asie du Sud-Est dès les années 2000…

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