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Charas, Pollen, gepresst: Die Konsistenzformen von CBD-Haschisch entschlüsseln

Noch vor dem Geschmack spricht die Textur. CBD-Haschisch lässt sich wie ein Wein beschreiben: Farbe, Haptik, Formbarkeit. Drei große Kategorien dominieren die traditionelle Haschischherstellung – Charas, Pollen und gepresstes Haschisch. Hier erfahren Sie, wie Sie diese erkennen und was sie über das damit verbundene handwerkliche Können aussagen.

Um zu verstehen, woher diese Traditionen stammen, lesen Sie zunächst unseren Artikel über die Ursprünge von Haschisch: Marokko, Libanon, Nepal, Kaschmir.

Charas: cremiges, von Hand gerolltes Harz

Charas ist die älteste Methode des indischen Subkontinents. Ganz ohne Werkzeuge und Lösungsmittel: Man rollt die noch lebende Pflanze zwischen den Handflächen, wobei sich das Harz ansammelt, bis ein dunkler, glänzender und leicht klebriger Ball entsteht.

Konsistenz: cremig, bei Raumtemperatur formbar, fast wie Marzipan. Wenn man sie zwischen den Fingern rollt, lässt sie sich dehnen, ohne zu zerbrechen.

Farbe: tiefes Schwarzbraun, charakteristischer Glanz.

Aromaprofil: Vorherrschende erdige Noten, harzige Basis, würzige Anklänge. Je jünger das Harz ist, desto stärker kommt seine krautige Note zum Vorschein.

Pollen: das trocken gesiebte Harzpulver

Der Pollen wird durch Trockensieben des Pflanzenmaterials gewonnen. Das Harz löst sich in Form feiner Körner, die Pollen ähneln – daher der Name. Es bildet die Grundlage für Dry Sift und die meisten modernen marokkanischen Haschischsorten.

Textur: pulverförmig, fühlt sich sandig an. Bröckelig, verdichtet sich jedoch unter Druck.

Farbe: von hellblond bis goldbraun, je nach Feinheit des Siebs und Reinigungsgrad.

Aromaprofil: strahlendes Aromaspektrum, milde Noten, deutlich wahrnehmbare Terpene.

Je feiner das Sieb ist (Maschenweite 90, 73, 45 Mikrometer), desto reiner ist der Pollen. Die besten Dry-Sift-Produkte durchlaufen mehrere aufeinanderfolgende Siebmaschenweiten. Um den technischen Unterschied zwischen Bubble Hash und Dry Sift zu verstehen, lesen Sie unseren Vergleich „Bubble Hash vs. Dry Sift“.

Gepresst: das auf traditionelle Weise verdichtete Harz

Das Pressen ist der letzte Schritt. Man nimmt Blütenstaub oder Dry Sift, erhitzt ihn leicht und presst ihn unter mechanischem oder manuellem Druck. Das Harz wird kompakt, dicht und elastisch.

Textur: dicht, elastisch beim Drücken mit dem Daumen, leicht nachgiebig bei Handwärme.

Farbe: dunkelbraun bis goldbraun, je nach Reinheit des Ausgangspollens mehr oder weniger hell.

Aromaprofil: ausgewogen, erdige, harzige und manchmal würzige Noten. Durch das Pressen werden bestimmte schwere Terpene freigesetzt.

Bubble Hash: Mit Eiswasser gereinigtes Harz

Bubble Hash wird durch Extraktion mit Eiswasser (Ice-O-Lator-Methode) gewonnen. Durch die Kälte werden die Trichome spröde, lösen sich vom Pflanzenmaterial und werden mithilfe feinmaschiger Säcke aufgefangen. Das Ergebnis: ein Harz von außergewöhnlicher Reinheit, ohne die pflanzlichen Rückstände, die bei herkömmlichen Methoden auftreten.

Wenn Sie mehr über die Auswahlkriterien erfahren und die besten in der Schweiz erhältlichen Produkte finden möchten, lesen Sie unseren Leitfaden zu den besten Schweizer CBD-Hash-Produkten.

DON
Article par

Dante Kane (Don99)

Master Hashmaker & Head of Product Development

Don99, aka Dante Kane, est le Master Hashmaker de Hash Gang. 30 ans d'immersion dans la culture du hash : il découvre la résine en 1995, puis part étudier les techniques traditionnelles au Maroc, en Inde (Manali, vallée Parvati), au Népal et en Asie du Sud-Est dès les années 2000…

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