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Legales CBD in der Schweiz und in Frankreich: Was ist anders (und warum ist das wichtig)?

CBD ist in der Schweiz legal. CBD ist in Frankreich legal. So weit, so gut.

Doch „legal“ bedeutet nicht auf beiden Seiten der Grenze dasselbe. Der zulässige THC-Gehalt ist nicht derselbe. Der Rechtsrahmen für neue psychoaktive Substanzen ist nicht derselbe. Und die Folgen für Sie als Konsument sind nicht dieselben.

Im Folgenden finden Sie eine sachliche Bestandsaufnahme – ohne Wertung und ohne Voreingenommenheit –, um konkret zu verstehen, worin sich die beiden Rahmenwerke unterscheiden. Und warum dies Auswirkungen auf die Qualität und Sicherheit der von Ihnen gekauften Produkte hat.


Der schweizerische Rechtsrahmen in Kürze

In der Schweiz wird das CBD durch zwei wesentliche Rechtsvorschriften geregelt:

Das Betäubungsmittelgesetz (BetmG) definiert illegales Cannabis als solches, dessen THC-Gehalt 1 % übersteigt. Eine direkte Folge davon ist, dass ein Schweizer CBD-Produkt rechtlich bis zu 1 % Gesamt-THC enthalten darf, gegenüber 0,3 % in Frankreich und in der EU.

Das Lebensmittelgesetz (LDA) regelt CBD-Produkte, die als Lebensmittel oder Wellnessprodukte vermarktet werden (Kapseln, Kräutertees, Harze zum oralen Verzehr). Es schreibt Anforderungen hinsichtlich Rückverfolgbarkeit, Kennzeichnung und Konformität vor, die von vielen Marktteilnehmern nicht vollständig eingehalten werden.

Der Grenzwert von 1 % THC wird oft missverstanden: Er bedeutet nicht, dass Schweizer Produkte „stärker“ oder „weniger legal“ sind. Er spiegelt vielmehr einen Unterschied in der gesetzlichen Einstufung wider. Ein Produkt mit 0,8 % THC ist in der Schweiz legal, in Frankreich jedoch illegal. Ein Produkt mit 0,2 % THC ist in beiden Ländern legal.


Neue psychoaktive Substanzen: Ein Schweizer Gesetz, das mehr Schutz bietet

Dies ist der am wenigsten bekannte Aspekt – und doch der wichtigste, um zu verstehen, warum der Schweizer CBD-Markt strukturell besser geregelt ist als der französische.

Seit 2016 verfügt die Schweiz über ein spezielles Gesetz: das NPSG (Bundesgesetz über neue psychoaktive Substanzen). Das Prinzip ist einfach, aber wirkungsvoll: Es ermöglicht den Behörden, eine neue psychoaktive Substanz rasch in eine Liste kontrollierter Substanzen aufzunehmen, noch bevor sie im herkömmlichen Sinne als Betäubungsmittel eingestuft wird.

Was sich konkret ändert:
Wenn ein neues synthetisches Molekül auf den Markt kommt (HHC, H4CBD, THCP …), muss Frankreich ein Verfahren zur Einstufung als Betäubungsmittel durchlaufen – ein langwieriger Prozess, dessen Fristen zu monatelangen oder sogar jahrelangen Rechtslücken führen. In der Zwischenzeit wird die Substanz frei verkauft.

In der Schweiz ermöglicht das LNPS ein Vorgehen innerhalb dieser Frist. Aus diesem Grund unterliegt beispielsweise HHC in der Schweiz bereits Einschränkungen, während das Verfahren zum formellen Verbot in Frankreich erst Mitte 2023 abgeschlossen wurde – nach mehreren Monaten des freien Verkaufs.

Es geht hier nicht um moralische Strenge. Es ist eine Frage der rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Schweiz hat ein System zur schnellen Anpassung geschaffen. Frankreich verfügt über einen starreren Rechtsrahmen, der langsamer auf Marktinnovationen reagiert. Das Schweizer Betäubungsmittelgesetz (LNPS) ermöglicht eine rasche Regulierung neuer psychoaktiver Substanzen. Wenn Sie sich speziell über HHC informieren möchten, lesen Sie unseren Artikel über die Unterschiede zwischen HHC und CBD.


Was sich für den Verbraucher konkret ändert

AussehenSchweizFrankreich
Gesetzlich zulässiger Höchstwert für den THC-Gehalt1 %0,3 %
Rahmenwerk für neue StoffeLNPS (reaktiv, schnell)Einstufung von Betäubungsmitteln (lang)
HHC-StatusLNPS-geprüftSeit Juni 2023 verboten
Status H4CBDLNPS-geprüftGrauzone, die derzeit geprüft wird
RückverfolgbarkeitspflichtLDA (allgemeine Rückverfolgbarkeit)Allgemeine Produktvorschriften
Online-VerkaufZugelassen (CBD < 1 % THC)Zugelassen (CBD < 0,3 % THC)
Einfuhr für den persönlichen GebrauchGrenzwert < 1 % THCToleranz < 0,3 % THC
Gesetzlich vorgeschriebene COANein (freiwillige Praxis)Nein (freiwillige Praxis)

Das Schweizer Betäubungsmittelgesetz ermöglicht eine schnellere Einstufung neuer psychoaktiver Substanzen; in Frankreich erfolgt die Einstufung als Betäubungsmittel erst nach durchschnittlich mehreren Monaten.


Grenzüberschreitende Lieferungen zwischen der Schweiz und Frankreich: Was Sie wissen müssen

Dies ist ein Gebiet, in dem bestimmte Fragen immer wieder auftauchen – und in dem die Antworten davon abhängen, auf welcher Seite der Grenze man sich befindet.

Von der Schweiz nach Frankreich:
Ein Paket mit legalem Schweizer CBD-Harz (

Verwirrung hinsichtlich der Grenzwerte:
Viele Verbraucher glauben, dass ein in der Schweiz legales Produkt automatisch „in ganz Europa legal“ ist. Dies ist nicht der Fall. Maßgeblich ist der Rechtsrahmen des Bestimmungslandes, nicht der des Herkunftslandes. Ein Produkt mit 0,8 % THC ist in der Schweiz legal, bei der Einreise nach Frankreich jedoch illegal. Diese Unterscheidung ist von grundlegender Bedeutung für alle, die aus dem Ausland bestellen oder mit CBD-Produkten reisen.



FAQ – Legales CBD in der Schweiz im Vergleich zu Frankreich

Worin besteht der wesentliche rechtliche Unterschied zwischen Schweizer CBD und französischem CBD?

Der gesetzliche THC-Grenzwert liegt in der Schweiz bei 1 %, in Frankreich und in der EU hingegen bei 0,3 %. Darüber hinaus verfügt die Schweiz über das LNPS – ein spezielles Gesetz über neue psychoaktive Substanzen, das neu aufkommende Cannabinoide schneller regelt als das französische Klassifizierungssystem.

Ist ein Schweizer CBD-Produkt in Frankreich legal?

Nicht automatisch. Die Rechtmäßigkeit hängt vom THC-Gehalt ab: Wenn ein Schweizer CBD-Produkt zwischen 0,3 % und 1 % THC enthält, ist es in der Schweiz legal, bei der Einfuhr nach Frankreich jedoch illegal. Nur Produkte mit einem THC-Gehalt von weniger als 0,3 % entsprechen beiden Rechtsrahmen.

Gilt das Schweizer Betäubungsmittelgesetz auch für CBD?

Das LNPS (Bundesgesetz über neue psychoaktive Substanzen) zielt nicht auf CBD selbst ab, das legal ist. Es gilt für neue psychoaktive Substanzen wie HHC, H4CBD oder THCP – halbsynthetische Cannabinoide, die CBD-Produkten beigemischt werden können, ohne dass dies eindeutig angegeben wird.

Kann man Schweizer CBD aus Frankreich bestellen?

Ja, vorausgesetzt, das Produkt hält den in Frankreich geltenden THC-Grenzwert von 0,3 % ein. Produkte, die beiden rechtlichen Rahmenbedingungen entsprechen, können legal bestellt und geliefert werden. Überprüfen Sie vor dem Kauf stets das Analysezertifikat (COA), um die Konformität mit den französischen Vorschriften zu bestätigen.

Wird sich der rechtliche Rahmen für CBD in der Schweiz oder in Frankreich ändern?

In Frankreich werden die Diskussionen über die europäische Harmonisierung im Rahmen der Novel-Food-Verordnung der EFSA fortgesetzt. In der Schweiz wird der LNPS-Rahmen regelmäßig aktualisiert. Beide Länder verfolgen die Entwicklung der europäischen Empfehlungen, doch die Fristen und Anwendungsmodalitäten weichen voneinander ab. Es empfiehlt sich weiterhin, sich über die offiziellen Quellen (BAG für die Schweiz, ANSM für Frankreich) auf dem Laufenden zu halten.

DON
Article par

Dante Kane (Don99)

Master Hashmaker & Head of Product Development

Don99, aka Dante Kane, est le Master Hashmaker de Hash Gang. 30 ans d'immersion dans la culture du hash : il découvre la résine en 1995, puis part étudier les techniques traditionnelles au Maroc, en Inde (Manali, vallée Parvati), au Népal et en Asie du Sud-Est dès les années 2000…

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